Geschichte

Mitte der 90er Jahre, zu dem Zeitpunkt als Jugendinitiativen sich für die Entstehung des Jugendzentrum anyway einsetzten, gründete sich aus einigen dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Team mit dem damaligen Namen „aufgeklemmt“ („aufgeklemmt und nicht verklemmt“) , welches sich der Schulaufklärung verschrieb, in Köln Schulaufklärungsveranstaltungen durchführte und sich bereits mit anderen Projekten in NRW vernetzt hatte. Ziel war die Sensibilisierung für „alternative Lebensweisen“ damals noch viel mehr mit dem Charakter der „Peer-education“ als heute. Die Kölner Bildungslandschaft nahm das Angebot gerne an, auch wenn es damals (wie heute auch noch) mit Berührungsängsten der Schüler*innen zu kämpfen hatte. Aber nicht nur Köln war Vorreiterin in der Aufklärungsarbeit; eine Bedarfsanalyse des damaligen Ministeriums brachte 1998 zu Tage, dass in NRW zum damaligen Zeitpunkt acht Projekte dieser Art existierten und zwar in Aachen, Bielefeld, Bonn, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Münster und Düsseldorf.

Um diese Projekte bei ihrer Arbeit zu unterstützen, wurde die „SCHLAUE Kiste“ aus den Wissen und Erfahrungen der einzelnen lokalen Projekte entwickelt, in der Methoden, Wissen und Erfahrungen zusammengetragen wurden. Diese Kiste steht heute allen Projekten zur Verfügung und ist das Werkzeug unserer Arbeit. Da allen Projekten diese Kiste und die Vernetzung untereinander so gut gefielen und eine zunehmende Professionalisierung stattfand, gründete sich das überregionale Aufklärungsnetzwerk SCHLAU NRW im Jahre 2000 mit Sprecherinnen und Sprechern aus den einzelnen lokalen Projekten. Auch Mitarbeitende vom Kölner Aufklärungsprojekt waren hier beteiligt.

Im Mai 2016 hat sich SCHLAU Köln dazu entschieden, einen eigenen Weg einzuschlagen. Wir haben uns vom Trägerverein gelöst und einen eigenständigen Verein gegründet.