Was uns motiviert

Besonders die große positive Rückmeldung der Schüler*innen, die vor allem in der persönlichen Begegnung mit offen schwulen, lesbischen, bisexuellen und trans* Personen eine große Bereicherung sehen und uns mitteilen, dass sie durch das Gespräch und die Kommunikation viele Vorurteile abbauen konnten, motivieren uns die Arbeit bei SCHLAU immer weiter voran zu treiben. Wir machen die Erfahrung, dass für ein gelungenes Miteinander in der Gesellschaft nicht viele Grundzutaten nötig sind: Respekt vor der Meinung und Lebensweise der*des Anderen, ein offenes Ohr, eine innere Offenheit und Diversitätsbewusstheit führen in den Workshops und in der Arbeit mit Schüler*innen dazu, dass in einer wertfreien Atmosphäre über Vielfalt diskutiert werden kann. Uns motiviert weiterhin, dass wir glauben, mit unserer Arbeit einen kleinen Baustein zu  einer akzeptierenden Gesellschaft ist. Durch die Beschäftigung mit und das Diskutieren über Diskriminierung und Vorurteile und deren Ursachen und Wirkungen werden die Schüler*innen neue Botschafter*innen für Akzeptanz und zu selbstbewusst handelnden Individuen mit Zivilcourage.

Uns motiviert auch das große Interesse von Schulen, sozialen Einrichtungen, pädagogischen Fachkräften und Unternehmen an der Fortbildung zu Multiplikator*innen für diversitätssensibles Handeln. Solche Kompetenzen tragen unserer Erfahrung nach zu einem offeneren Umgang im Kollegium bei und bilden ein angenehmeres Geschäfts- und Arbeitsklima, in dem produktiv und angstfrei zusammen gearbeitet werden kann.

Uns motiviert die Grundidee einer neuen Form der Gerechtigkeit, die die Gleichheit von Menschen und deren unteilbare Würde über die Perspektive ihrer Verschiedenheit betrachtet. Wir glauben, dass die Arbeit von SCHLAU Köln dazu anregen und einladen kann, diesen Weg gesellschaftlich gemeinsam zu gehen.